Softwarefirma in Wien finden: Kriterien, Fragen und Preise
Eine passende Softwarefirma in Wien finden Sie, indem Sie drei Dinge prüfen: wer Ihr Projekt tatsächlich entwickelt, welche Software des Anbieters schon im Alltag läuft und wie Preis und Umfang vorab festgelegt werden. Fragen Sie nach live einsehbaren Referenzen, einem Festpreis je Meilenstein und einer schriftlichen Einschätzung, bevor Sie etwas unterschreiben. Als Orientierung: Bei Astra IT Solutions beginnen Web-Apps und Individualsoftware bei etwa 8.000 € netto, umfangreiche ERP-Systeme liegen bei 20.000 bis 80.000 €.
Welche Art von Softwareanbieter passt zu Ihrem Projekt?
In Wien gibt es große Agenturen, kleine Studios, freiberufliche Entwickler und Hersteller von Standardsoftware. Keiner davon ist grundsätzlich besser. Entscheidend ist, was Sie brauchen und wie viel Abstimmung Sie leisten können.
| Anbieter | Stärken | Achten Sie auf |
|---|---|---|
| Größere Agentur | Viele Rollen im Haus, mehrere Projekte parallel | Wer tatsächlich entwickelt, Projektleitung im Preis |
| Freiberuflicher Entwickler | Direkter Kontakt, oft günstiger Stundensatz | Vertretung bei Ausfall, Dokumentation, Verträge |
| Inhabergeführtes Studio | Ein Ansprechpartner, der selbst entwickelt | Kapazität für Ihren Zeitplan, Grenzen bei sehr großen Projekten |
| Standardsoftware | Sofort nutzbar, monatlicher Preis | Ob Ihre Abläufe hineinpassen, Datenexport bei Kündigung |
Bevor Sie eine Entwicklung beauftragen, lohnt die Frage, ob es eine passende Standardsoftware gibt. Wenn ja, ist sie fast immer günstiger. Eine eigene Entwicklung lohnt sich, wenn Ihre Abläufe der Grund sind, warum Kunden zu Ihnen kommen, oder wenn Sie heute mehrere Programme und Excel-Listen zusammenkleben. Einen Vergleich der Anbieterformen bietet der Ratgeber Agentur, Freelancer oder Engineering-Studio.
Woran erkennen Sie eine gute Softwarefirma?
- Software, die im Alltag läuft: Lassen Sie sich zeigen, was der Anbieter gebaut hat und wo es heute genutzt wird. Ein Prototyp oder ein Designentwurf ist kein Nachweis.
- Klare Zuständigkeit: Sie wissen, wer Ihre Software entwickelt und wer Ihre Fragen beantwortet.
- Schriftliche Einschätzung vor dem Angebot: Ein seriöser Anbieter stellt Rückfragen, bevor er einen Preis nennt.
- Festpreis für klar beschriebene Ergebnisse: Je Meilenstein ein Preis, bei offenen Aufgaben ein Budget mit Obergrenze.
- Zwischenergebnisse, die laufen: Sie sehen nach jedem Meilenstein funktionierende Software, nicht nur Berichte.
- Regelung für danach: Wartung, Änderungen, Hosting und die Übergabe des Quellcodes sind im Angebot beschrieben.
Zehn Fragen an jede Softwarefirma
- Wer entwickelt mein Projekt, und gibt es Subunternehmer?
- Welche Ihrer Projekte laufen heute im Alltag, und kann ich sie mir ansehen?
- Wie kommen Sie von meiner Beschreibung zu einem Preis?
- Wie ist das Projekt in Meilensteine geteilt, und was kostet jeder?
- Wann sehe ich das erste lauffähige Ergebnis?
- Was passiert, wenn sich Anforderungen während des Projekts ändern?
- Wem gehört der Quellcode, und bekomme ich ihn samt Dokumentation?
- Wo läuft die Software, und wer kümmert sich um Updates und Sicherungen?
- Was kostet die Wartung im Jahr, und was eine Änderung nach dem Start?
- Wie bekomme ich meine Daten heraus, wenn ich wechseln will?
Eine ausführlichere Checkliste, auch für Websites und Büro-IT, finden Sie im Beitrag IT-Dienstleister auswählen.
Typische Fehler bei der Auswahl
- Nur nach dem Stundensatz vergleichen: Entscheidend ist, was ein fertiges Ergebnis kostet. Ein niedriger Satz mit unklarer Stundenzahl ist kein günstiges Angebot.
- Ohne Beschreibung anfragen: Wer nur „eine App wie Uber, aber für Handwerker“ schreibt, bekommt Preise, die sich nicht vergleichen lassen. Drei Sätze zu Ablauf, Nutzern und vorhandenen Programmen genügen schon.
- Alles auf einmal bauen wollen: Ein erster Meilenstein mit dem wichtigsten Ablauf ist schneller im Einsatz und zeigt, ob die Zusammenarbeit passt.
- Den Betrieb nach dem Start vergessen: Updates, Sicherungen und kleine Änderungen kosten auch bei Individualsoftware laufend Geld. Fragen Sie vorher danach.
- Daten und Zugänge beim Anbieter lassen: Domain, Server und Datenbank sollten auf Ihren Betrieb laufen oder jederzeit übertragbar sein.
Hilfreich ist auch, intern eine Person zu bestimmen, die Fragen der Softwarefirma beantwortet und Zwischenstände testet. Ohne diese Person bleiben Rückfragen liegen, und jeder Meilenstein dauert länger als geplant. Planen Sie für diese Person feste Zeit ein, etwa einen kurzen wöchentlichen Termin, an dem Zwischenstände angesehen werden.
Was kostet Softwareentwicklung in Wien?
Für Wien gibt es keine verlässliche öffentliche Preisstatistik, deshalb nennen wir nur unsere eigenen Richtwerte. Sie sind Einstiegswerte, verbindlich ist das schriftliche Angebot. Alle Preise verstehen sich netto.
| Vorhaben | Richtwert Astra IT Solutions | Typischer Inhalt |
|---|---|---|
| Firmenwebsite | ab 1.490 € Festpreis, mit eigener Seite je Leistung ab 2.490 € | Seiten je Leistung, Anfrageformular, technisches SEO |
| KI- und Prozessautomatisierung | ab etwa 5.000 €, Machbarkeitsanalyse ab 1.500 € | Dokumente auslesen, Abläufe automatisieren, Freigabe durch Menschen |
| Web-App oder Kundenportal | ab etwa 8.000 € | Login, Verwaltung, Datenbank, eigene Abläufe |
| Individualsoftware | ab etwa 8.000 € | Software nach Ihren Abläufen, auf Wunsch mit RKSV-Anbindung |
| Umfangreiches ERP-System | 20.000 bis 80.000 € | Angebote, Aufträge, Rechnungen, Lager, Schnittstellen |
Wovon der Preis im Einzelnen abhängt, erklärt der Ratgeber Was kostet Individualsoftware?. Einen ersten Rahmen für Ihr Vorhaben rechnet der Projektkosten-Rechner. Für Projekte in Wien und Niederösterreich gibt es derzeit Förderprogramme, die einen Teil der Kosten übernehmen können; den Stand beschreibt der Beitrag zur Digitalisierungsförderung in Österreich.
Muss die Softwarefirma in Wien sitzen?
Nicht unbedingt. Software lässt sich gut aus der Ferne entwickeln, wenn Anforderungen und Ergebnisse schriftlich festgehalten werden. Ein Anbieter in der Nähe hat trotzdem Vorteile: Ein Termin im Betrieb zeigt oft in einer Stunde mehr als drei Videocalls, etwa wenn es um Abläufe in der Werkstatt, an der Kasse oder auf der Baustelle geht. Und bei Hardware wie Terminals, Druckern oder Netzwerk muss jemand vor Ort sein. Dazu kommt das Recht: Fragen Sie, ob der Anbieter österreichische Vorgaben wie die Registrierkassenpflicht oder die Arbeitszeitaufzeichnung schon in eigenen Projekten umgesetzt hat, statt sie erst für Ihr Projekt zu recherchieren.
Wir sitzen in Wien-Meidling und kommen in Wien und Umgebung zu Ihnen. Was wir in der Stadt anbieten, steht auf der Seite Softwareentwicklung in Wien. Für Betriebe im übrigen Österreich, in Deutschland und der Schweiz arbeiten wir per Videocall und schriftlich. Mit Kunden in Wien vereinbaren wir je nach Projekt, welche Termine vor Ort sinnvoll sind, etwa zum Start, um Abläufe im Betrieb anzusehen, und bei der Einschulung der Mitarbeiter.
Wie arbeitet Astra IT Solutions?
- Der Inhaber entwickelt selbst: Arda Özkan ist Ihr Ansprechpartner und schreibt den Code. Es gibt keine Weitergabe an wechselnde Teams.
- Schriftliche Ersteinschätzung: Auf eine Anfrage bekommen Sie an Werktagen innerhalb von 24 Stunden eine schriftliche Antwort mit Kostenrahmen und Rückfragen. Ein Gespräch gibt es, wenn Sie eines möchten.
- Festpreis je Meilenstein: Das Angebot teilt das Projekt in Abschnitte mit eigenem Preis. Nach jedem Abschnitt sehen Sie lauffähige Software.
- Eigene Produkte im Einsatz: Astra Craft Pro und Astra BeautyOS sind bei Betrieben im täglichen Einsatz, Astra Zeit ist für drei Betriebe eingerichtet, Astra Dine wird als Projekt für den einzelnen Betrieb eingerichtet. Alle sind aus Kundenprojekten entstanden.
- Freigegebene Referenzen: Die Websites von Blugas, Inan Installationen, SemiTec, Aysu Beauty, Pizzeria Ossi und weiteren Betrieben sind live; für Devpack haben wir eine Offene-Posten-Automatisierung und ein WM-Tippspiel gebaut.
Wie ein Projekt Schritt für Schritt abläuft, zeigt die Seite Projektablauf. Was wir gebaut haben und wo es läuft, sehen Sie unter Projekte, unsere Leistungen für eigene Anwendungen unter Individualsoftware und ERP-Systeme. Wenn Sie noch nicht wissen, wo Sie anfangen sollen, ist eine Digitalisierungsberatung der kleinere erste Schritt.
Wann sind wir nicht die richtige Wahl?
- Sie brauchen ein Team mit vielen Entwicklern für mehrere große Projekte gleichzeitig.
- Sie brauchen eine Bereitschaft rund um die Uhr mit vertraglich zugesicherter Reaktionszeit.
- Eine Standardsoftware deckt Ihre Abläufe ab. Dann sagen wir Ihnen das und empfehlen keine Entwicklung.
- Sie suchen eine Kalkulation nach ÖNORM-Leistungsverzeichnissen oder eine reine Kassenlösung. Dafür gibt es spezialisierte Anbieter.
Nächster Schritt: Vorhaben beschreiben
Beschreiben Sie in wenigen Sätzen, welcher Ablauf heute Zeit kostet, wer damit arbeitet und welche Programme schon im Einsatz sind. Rechnen Sie mit dem Projektkosten-Rechner einen ersten Rahmen und schicken Sie beides über die Anfrage für eine schriftliche Ersteinschätzung. Sie bekommen an Werktagen innerhalb von 24 Stunden eine Antwort mit Kostenrahmen, Rückfragen und einem Vorschlag für den ersten Meilenstein. Beispiele wie ein ausgefülltes Formular, eine Excel-Liste oder ein Foto vom heutigen Ablauf helfen dabei mehr als eine lange Beschreibung. Ob Sie danach ein Angebot möchten, entscheiden Sie selbst.
Häufige Fragen zum Thema
Was kostet es, Software in Wien entwickeln zu lassen?
Das hängt vom Umfang ab. Bei Astra IT Solutions beginnen Web-Apps und Individualsoftware bei etwa 8.000 € netto, umfangreiche ERP-Systeme liegen bei 20.000 bis 80.000 €, KI-Automatisierungen beginnen bei etwa 5.000 €. Einen verbindlichen Preis gibt es nach einer schriftlichen Einschätzung als Festpreis je Meilenstein.
Wie lange dauert es, bis ich ein Angebot bekomme?
Bei uns bekommen Sie an Werktagen innerhalb von 24 Stunden eine schriftliche Ersteinschätzung mit Kostenrahmen und Rückfragen. Das ausführliche Angebot mit Meilensteinen folgt, sobald die Rückfragen geklärt sind.
Woran erkenne ich, ob eine Softwarefirma seriös ist?
An Software, die im Alltag läuft und die Sie sich ansehen können, an klaren Ansprechpartnern, an schriftlichen Preisen je Meilenstein und an einer geregelten Übergabe von Quellcode und Daten. Wer ohne Rückfragen sofort einen Preis nennt, hat das Projekt meist nicht verstanden.
Muss ich für ein Softwareprojekt ein Pflichtenheft mitbringen?
Nein. Eine kurze Beschreibung der Abläufe, Beispiele wie Formulare oder Excel-Listen und die Namen der Programme, die Sie schon nutzen, reichen für den Anfang. Die genauen Anforderungen erarbeiten wir gemeinsam im ersten Schritt.